Kraterwanderung

























Inmitten einer weiten Kraterlandschaft liegt die historische Stadt Nördlingen. Die zahlreichen Spuren von Gesteinsformationen sowie ein heute noch sichtbarer 150 Meter hoher Kraterrand bezeugen den Einschlag eines Asteroiden vor etwa 15 Millionen Jahren. Demzufolge ist es für Touristen nicht notwendig den Mond zu bereisen, um eine Kraterwanderung zu unternehmen. Die gut erhaltene Struktur und die auffindbaren Impaktgesteine waren für die Astronauten der Apollo-Missionen 14 und 17 eine geeignete Vorbereitung für das damalige Weltraumprojekt. 

Die Landschaft des Nördlinger Ries wurde übrigens  als UNESCO Global Geopark ausgezeichnet. Ausführliche Informationen zur Impaktforschung und Kratergeologie sind im RiesKrater Museum anschaulich und umfassend erläutert. Beim Einschlag des Asteroiden erreichte die Druckwelle die gegenüberliegende Seite der Erde in Schallgeschwindigkeit. Durch diese ausgesprochen gewaltige Energiefreisetzung entstand der Einschlagskrater mit 25 Kilometern Durchmesser. 

Ausführliche Informationen zum Museum: RiesKraterMuseum 


























Die Abbildung links unten zeigt ein Polymikte Impaktbreccie von der Apollo-16-Landestelle. Dieses Mondgestein ist eine dauerhafte Leihgabe des NASA Johnson-Space-Center.