Literatur

























Literatur ist mir nicht fremd. So nehme ich die Gunst der Freiheit in Anspruch, ein leeres Blatt Papier mit Buchstaben, Ziffern und Worten zu füllen: 

Literatur besteht aus vielfältigen Facetten wie etwa Romanen, Novellen, Kurzgeschichten, Notenliteratur, oder Drehbüchern und Choreographien. Sie dient vorwiegend der Gedächtnisstütze, Information, Unterhaltung, Erklärung oder Erkenntnis, in den Grundgattungen der Epik, Dramatik und Lyrik. Das sollte an dieser Stelle genügen. Der Rest der Erzählung gebührt den Autoren und Literaturwissenschaftlern. Nicht zu vergessen die Mitarbeiter im Bereich Theater, Film, Ballett, Musik und Dokumentation, zur kreativen und bisweilen phantasievollen Umsetzung der verfassten Literatur. 

Den Beginn literarischer Aufzeichnungen bilden abstrakte Zeichen zur allgemeinen Lesbarkeit und Orientierung. Buchstaben formen sich zu Worten, Worte werden zu Sätzen. Abschnitte und Kapitel bilden schließlich einen verständlichen Zusammenhang im Sinne einer speziellen Erkenntnis oder gar umfassenden Einordnung. Literatur ist somit ein kultureller Beitrag in ästhetischer und vielschichtiger Form. 

Im Zuge der Medienflut kann sich unter Umständen eine bisweilen weitreichende Leselethargie einstellen. Durch Online Shops werden die Buchhandlungen eher seltener besucht. Das ist das neue Stöbern nach Belletristik, am zweidimensionalen Bildschirm, mit dem Lächeln digitaler Einkaufsberater. 

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Eine kleine Retrospektive für die kulturelle Beilage: Ein Großonkel hat mir im Kindesalter eine umfassende Wirtschaftsweisheit auf der Basis einer eidetischen Reduktion, als zeitübergreifendes transzendentales Element, zusammengefasst. Dies liegt nicht in den Sphären einer Hypermnesie als chronologische Einordnung scheinbar belangloser Ereignisse, oder gar der Synästhesie als erweiterte oder verflochtene Wahrnehmung herkömmlicher Sinnesmodalitäten. Vielmehr ist es die wesentliche Darstellung ökonomischer Effizienz, welche unabhängig von formelhaften Funktionsgleichungen und illustrativen Schaubildern sowie Graphen, eine langfristig bescheidene wie kohärente Stabilität gewährleistet. Das Wort Klimawandel war damals noch nicht im täglichen Sprachgebrauch integriert - das nur am Rande. Wieder etwas fokussiert zur vorab erwähnten Wirtschaftsweisheit. Mein Großonkel konnte komplexe Zusammenhänge in wenigen Worten wie folgend erläutern: "Spare mit der Zeit, dann hast Du in der Not - spare in der Not, dann hast Du Zeit dazu." Er war ein praxisnah orientierter Pfeifenraucher. Manchmal musste ich im hiesigen Lebensmittelgeschäft einen Tabak kaufen. Es war eine Verpackung mit ziemlich klassischem Flair - eisgrau mit bläulich taktvoller Zurückhaltung. Beim Kauf von Tabak war man als Heranwachsender noch nicht in der Pflicht einen Personalausweis oder gar ein Berechtigungsformular vorlegen. Damals war die Bürokratie mit wichtigeren Dingen beschäftigt, um manch alte Gesetzestexte demokratisch zu überarbeiten. Eine redegewandte Dame noblen Formats hat mir aus ihrer Erinnerung erzählt, dass zu einer Zeit der gesellschaftlichen Umwälzung immer am Sonntag ein Fenster geöffnet wurde, um den Leuten, die reumütig in die Kirche gingen, über einen Radioempfänger bei voller Lautstärke diverse Reden und andere Neuigkeiten aufzudrängen. ( Heute gibt für diese und weitere Zwecke das Smartphone, als äusserst beliebtes Informationsinstrument. ) Die meisten Leute trotteten also nichts hörend und nichts sehend weiter, um nicht unsachgemäß aufzufallen. Weitere Meldungen folgten. Dann war es bereits zu spät. 

Nun zurück in den Bereich der Literatur: In letzter Zeit greife ich wieder vermehrt zu Büchern im breiten Spektrum der Belletristik, da im TV-Programm oftmals Wiederholungen laufen. Das hat wohl seinen Grund darin, dass mittlerweile fast alle Themen verfilmt wurden, und die Produzenten, um des lieben Geldes willen, verzweifelt nach immer übersteigerten Inhalten suchen. In der Tat gibt es zuweilen zahlreiche literarische Umsetzungen, untermalt mit wehenden Emblemen und johlenden Claqueuren, nach der einprägsamen Phrase - wir sind die Größten ( … sind das etwa Testfilme für neue Werbekampagnen? ). Das entspricht weniger der choreographischen Eleganz, eines im Gleichschritt tanzenden Ballett aus Bollywood. Die manchmal starke akustische Untermalung und eine zu schnelle Bildfolge mögen wohl gut gemeint sein um den Zuschauer am Bildschirm zu halten, demontieren jedoch die sprachgewandten Aussagen der ursprünglichen Literatur. 

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Anbei eine alphabetische Liste bekannter Literaten - für interessierte Leser, und die motivierte Bohème: 

Aquin, Aristoteles, Augustinus, Aurel, Balzac, Beauvoir, Beckett, Bloch, Böll, Brecht, Camus, Carroll, Cervantes, Chardin, Descartes, Dürrenmatt, Ebner-Eschenbach, Einstein, Engels, Euklid, Fallada, Faulkner, Flaubert, Fontane, Forster, Frisch, Galilei, Goethe, Haeckel, Hašek, Hegel, Heidegger, Heisenberg, Hesse, Hijuelos, Hölderlin, Homer, Horkheimer, Hugo, Humboldt, Jaspers, Joyce, Kafka, Kant, Kierkegaard, Kleist, Kopernikus, Le Corbusier, Leibniz, Lessing, Locke, Luther, Machiavelli, Marx, Montesquieu, Morgenstern, Musil, Pascal, Pestalozzi, Pascal, Planck, Platon, Plutarch, Popper, Proust, Raabe, Rilke, Rousseau, Sartre, Schiller, Schopenhauer, Spengler, Spinoza, Stendhal, Stifter, Strindberg, Tacitus, Tolstoi, Tschechow, Turgenew, Vergil, Voltaire, Wilde, Wittgenstein, Zola, … der Lesekreis trifft sich in Kathmandu, zum traditionellen Buttertee. 

Hinweis: Diese Liste ist keine Empfehlung - lediglich ein Beispiel unter vielen.

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Ergänzend einige Worte zum Aufbau einer Grundstruktur: 

Abend Ära Ästhetik Adaption Ablauf Akkord Annahme Anordnung Anregung Archetyp Aufbau Ausstattung Basis Beitrag Beschreibung Bestimmung Betrachtung Beziehungen Blickwinkel Chaos Charaktere Details Dialoge Darstellung Dauer Dramatik Dramaturgie Ebene Einordnung Einrichtung Eitelkeit Emotion Entsagung Entwicklung Entwurf Epoche Ereignis Erfahrung Ergänzung Ergebnis Erkenntnis Erlebnis Erwachen Erwartungsfreiheit Exposition Expression Facetten Farbe Fazit Ferne Flexibilität Fokus Folge Form Formulierung Fortschreiten Fortsetzung Fragmente Freiheit Gattung Genre Geschehnisse Gestaltung Gestik Gier Gliederung Grenze Grundlage Handlung Handlungsraum Handlungsstrukturen Hauptfiguren Hauptschauplatz Hauptthema Hierarchie Hingabe Hintergrundgeschichte Hochmut Impression Information Inspiration Intonation Inszenierung Interaktion Interessen Interpretation Intuition Irrationalität Klang Körpersprache Komödie Komposition Konstruktion Konsum Kontraste Konvention Konzentration Konzept Kreativität Langeweile Liebe Logik Material Melodrama Metapher Milieu Mimik Mittag Mitteilung Momente Morgen Muster Nacht Nähe Natur Nebenfiguren Nebenthema Notizen Optimierung Orte Ordnung Perspektive Phantasie Projekte Projektion Prozesse Räume Ratlosigkeit Realisierung Reduktion Resümee Rhythmus Richtung Routine Rückblende Satzbau Schauplatz Schwung Selbstlosigkeit Sequenz Sinngebung Spannung Sphäre Stereotyp Stil Stimmung Struktur Sozialstand Subtilität Symmetrie Szene Tag Takt Technik Tempo Textur Thema Transparenz Traum Umschwung Umfeld Umgebung Umschreibung Untergründe Variationsbreite Verarbeitung Veränderungen Verbindung Vergleich Verhältnisse Version Vielfalt Vision Visualisierung Vorstellung Wahrnehmung Wechsel Wege Weisheit Weite Wendepunkt Zeichen Zufall Zuordnung Zusammenhang Zwiespalt Zyklus … 

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Noch ein Ausflug in eine handliche Literaturkritik, die für viele Bücher gleichermaßen gültig ist: 

Ein Werk der Weltliteratur, welches als Reisebegleitung geeignet ist, und mit Recht als Kulturerbe der Menschheit gilt. Das intuitive Erfassen von kreativer Einfallslosigkeit ist eine genauestens durchdachte idealisierte Ratlosigkeit, und macht es leider nicht möglich, diese Art der Literatur auf die uns gewohnte Weise einzuordnen. Es ist nicht zu vermeiden, dass wir uns anderen Büchern zuwenden, welche für unsere angenehmen Gespräche, eine suggestive Diskussionsgrundlage bilden. Der Autor hat mit wenigen Mitteln ein Werk geschaffen, das kaum eines weiteren Kommentars bedarf. Eine Textsammlung, die mit würdevoller Leichtigkeit, in einer verborgenen Ecke verstaubt - falls sie nicht gelesen wird. 

























Etwas mehr Respekt, Achtsamkeit und Toleranz - in ungetrübter Lesefreude. 

Ein Beitrag im Genre der vorwiegend kurzweiligen Literaturbereiche. 

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Einige buchfüllende Themen bieten in ihrer Form die elementare wie unterhaltsame Möglichkeit, einer inhaltlich theoretischen Formulierung binomialer Koeffizienten sowie approximativer Zufallsvariablen, auf dem Gebiet epistemischer Logik. Die wesentliche Lösung des Problems mithilfe eines literarisch praxisorientierten Algorithmus ist beispielsweise einfach: Ein Mensch ist ein Mensch - daran besteht gewissermaßen kein Zweifel. Darauf folgt die einsichtige Worteinlage von Häberle und Pfleiderer: "So, so, ….. ja, ja." - Da kommt sogar der Quantencomputer in tiefreichendes Grübeln ( Grüße an HAL ). 

Anm.: Häberle und Pfleiderer entsprechen dem Sinnbild zweier älterer Herren, welche durch teilweise schlichte Dialoge sich die Freiheit nahmen, manche Erkenntnisse zu teilen, welche in herkömmlichen Gesprächen eher verhalten geäussert werden. Sie wurden durch die Schauspieler Willy Reichert und Oscar Heiler treffend dargestellt. 

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Die Literatur bietet ausser der Schrift, auch weitere Ansätze. Ein kleines Beispiel: Die tonnenschweren und fugenlosen Mauersteine aus der Hochkultur der Inka, sind ebenfalls eine Art der Literatur. Was wollten die Inka in dieser Werkschau mitteilen? Dass es bequemer ist gigantische Monolithen aufeinander zu schichten, und mit einer solchen Präzision zu bearbeiten, dass kein Blatt in die Fugen passt, anstatt einen Holzzaun zu bauen? Eigenartigerweise gibt es keinerlei Überlieferungen dieser Bauvorhaben. Dadurch dass solche Mauern selbst mit modernster Hochtechnologie kaum zu realisieren sind, entstehen so manche Theorien. Dies gibt die Gelegenheit, etliche phantasievolle Sachbücher zu schreiben. 

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Bei genauer Betrachtung, bietet die Literatur mittlerweile eine Vielzahl thematischer Ansätze. Vor allem in der Filmbranche macht sich das in den Drehbüchern bemerkbar. Dann wird die Priorität, zur Unterstützung der Inhalte, auf beeindruckende Wirkmechanismen gelegt. Die allgemeine und neutral gehaltene Grundbedeutung der Denotation wird erweitert, durch die emotional und assoziativ gefärbte Konnotation, als überwiegend entbehrliche Nebenbedeutung. Das bildet den Zugang zu einer unterhaltsamen jedoch stellenweise irritierenden Dramatik. Das ist wohl begründet durch eine Budgetrechnung, im Saldo der Produktionskosten und einer geforderten Gewinnerwartung. - Wäscheklammern bieten hier lediglich eine sachgemäße Darstellung, für die Beilage einer Gebrauchsanleitung.