Der Glaube lässt sich rational nicht erklären, berechnen oder weltanschaulich begründen. Oft steht er in Verbindung mit Religion. Religionen beinhalten den Glauben an eine überirdische Kraft, die den Sinnen nicht zugänglich ist.
Mit persönlichen Empfehlungen bin ich normalerweise zurückhaltend. Hervorheben möchte ich aber die Texte des Zen-Meisters Shigetsu Sasaki Sokei-an Roshi. Ebenso wie des Jesuiten und Zen-Meisters Hugo Makibi Enomiya-Lassalle. Beide waren um einen interreligiösen Dialog zwischen Buddhismus und Christentum bemüht. Nicht um das Beste aus allem herauszufiltern, und damit einen optimierten Eklektizismus zu praktizieren. Es geht vielmehr um Einsicht und Zugang in ursprüngliches Sein, jenseits gedanklicher Konstrukte. Im Grunde haben Christentum und Zen eines gemeinsam. Die linke und rechte Hand vereinen sich in Einheit - zur Überwindung der Dualität.