
Aus bisherigen Entwicklungen lässt sich schließen, dass sich die Weltwirtschaft längerfristig und kontinuierlich verschiebt. Auf exponentielle Wachstumskurven folgt gewöhnlich eine Stagnation oder gar ein rapider Rückgang. Schwellenländer können durch entsprechende Bildung und Qualifizierung, zu führenden Industrienationen aufsteigen.
In der aktuellen Lage der Weltwirtschaft gelten vor allem auf Fortschritt ausgerichtete Meinungsbilder: Innovative Steigerung der maschinellen Produktivität, möglichst umfassende Effizienz des Energieverbrauchs, sowie lange Nutzbarkeit und Wiederverwertung der verarbeiteten Materialien. Auf diese Weise lassen sich Ökonomie und Natur, mit angemessenem Konsum, kooperativ in Einklang bringen.
Automatisierung oder Künstliche Intelligenz kann benachteiligten Menschen kaum Hilfe anbieten. Mitgefühl und Altruismus lassen sich bekanntlich nicht in Algorithmen zwängen. Die führenden Industrieländer können hier einige Beiträge leisten, um durch Produktionszweige und den Aufbau einer Infrastruktur vor Ort neue Perspektiven zu ermöglichen.
Die Globalisierung hat schrittweise neue Märke eröffnet. Es entstanden komplexe Lieferketten und Abhängigkeiten bezüglich Produktion, Logistik und Konsumbereitschaft. Das macht Flexibilität und Anpassungsfähigkeit notwendig um die wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten.
In mehr Gemeinschaftssinn und weniger Konkurrenzdenken liegt hier wohl der Anfang für eine kleine Lösung, welche den mittlerweile begonnenen Klimawandel abmildern oder hinauszögern wird. Das ist vor allem relevant für künftige Generationen. - Dem jugendlichen Aktivismus folgt oftmals befreiender Verzicht.