
Das Bild zeigt eine Materialstudie von Zeichengeräten aus dem Bereich der Geometrie. Die abgebildeten Zirkel wurden auf einem Fensterbrett mit Tageslicht fotografiert. Ein Blatt weißes Papier diente als Untergrund. Der Lichtverlauf im Hintergrund entstand aufgrund einer leichten 90° Wölbung.
In der Natur gibt es, wie schon erwähnt, keine geometrischen Formen wie etwa Kreise, Dreiecke oder Quadrate. Das zeigt auch der Planet des Kleinen Prinzen in der Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry. Eine mathematische Beweisführung ist hier natürlich nicht erforderlich. Wobei sich Mathematik und Phantasie nicht ausschließen, und vielleicht sogar ergänzen. - War das nun eine dieser elementaren Erkenntnisse?
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Der Kreis als idealisierte Form symbolisiert darüber hinaus ein lineares Ordnungsprinzip frei von Zufällen. Im Roman Homo faber des Schweizer Schriftstellers Max Frisch gelangt ein streng rational orientierter Ingenieur in unerwartete Ereignisse, wobei sich die Frage nach Zufall und Fügung stellt, welche schließlich unbeantwortet bleibt.
Dann besteht noch das Bild des Homo vitruvianus, das eine ästhetische Perfektion des Menschen in der Quadratur des Kreises dokumentiert. Leonardo da Vinci hat diese Proportionen in einer mittlerweile weitreichend bekannten Zeichnung skizziert.
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Im Perfektionszwang und einer Optimierungsmaxime suchen wir bisweilen Unterstützung durch diverse Algorithmen. In diesem Kontext scheinen Wohlstand und Innovation, in ökonomischer Hinsicht, bei manchen Experten eine akzeptable Zukunftsperspektive zu bieten.